Produktkennzeichnung:
- Das Besondere am Steirischen Ölkürbis (cucurbita pepo styriaca) ist, dass die Kürbiskerne keine Schale haben. Der Kürbis tauchte durch eine natürliche Mutation auf, die etwa 150 Jahre zurückliegt.
- Die Verwendungsmöglichkeiten von Kürbiskernen (vegan/vegetarisch) sind vielfältig: ob als Backzutat, zum Kochen, im Müsli oder als Snack für zu Hause oder unterwegs. Salate und Suppen verleihen steirisches Kürbiskernöl und Kürbiskerne ein besonders feines Aroma.
- Nussig im Geschmack, hoher Fettanteil und satt grün in der Optik: Kürbiskerne brillieren mit ihrem feinen Aroma, der leicht cremigen Konsistenz und zählen nicht zu den Nüssen – daher sind sie auch für Allergiker*innen geeignet.
- Kürbiskerne sind eine gute Ballaststoffquelle und schmecken in jeder Form, sei es naturbelassen oder geröstet – sie sind immer ein Genuss.
Wissenswertes:
Blumenwiesen, Wälder, Weinreben, Seen und sogar Gletscher prägen „Das Grüne Herz Österreichs”. Die Südsteiermark bietet mit ihren sandigen, gut durchlüfteten Böden und dem leicht-warmen Klima optimale Bedingungen für den Ölkürbis, der dort prächtig gedeihen kann.VITAVEGGY Kürbiskerne stammen vom steirischen Ölkürbis. Bei dieser besonderen Zuchtform wachsen die Kerne ohne verholzende Umhüllung und müssen daher nicht geschält werden. Der Ölkürbis kann bis zu 10 Kilogramm schwer werden. Im Fruchtfleisch des kalorienarmen Gemüses stecken bis zu 1.000 Kürbiskerne.
Sie sind eine gute Quelle für vollständiges Pflanzenprotein, das alle 9 essenziellen Aminosäuren enthält. Die Kürbiskerne aus der Steiermark sind reich an Nährstoffen wie Eisen, Magnesium, Zink, Selen, Vitamin E, C, D sowie A und können einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit haben. Zudem wird ihnen nachgesagt, Blasen- und Nierenleiden zu lindern und den Cholesterinspiegel sowie den Blutdruck senken zu können. Zwar haben Kürbiskerne einen hohen Fettgehalt, jedoch handelt es sich dabei um ungesättigte Fettsäuren, die gut für Herz, Gefäße und Gehirn sein sollen.
Kürbiskerne mit ihrem mild-nussigem Geschmack haben in Österreich eine lange Tradition. Die Samen werden hauptsächlich zur Ölgewinnung verwendet. In den vergangenen 50 Jahren wurde das Steirische Kürbiskernöl zum echten Erfolgsschlager und zählt zu den besten der Welt. Der intensiv nussige Geschmack von grünen Kürbiskernen lässt Groß und Klein gerne zugreifen. Sie sind nicht nur leckerer Knabber-Spaß, sondern tragen zu einer ausgewogenen Ernährung bei. Die aromatischen Kerne gelten als Multitalent und veredeln herzhafte und süße Gerichte. Für die etwas pikantere Küche können die Kerne leicht angeröstet werden und so Salate, Suppen und Nudelgerichte toppen.
Mit Kernöl, würzigem Hartkäse und Gewürzen lässt sich im Handumdrehen köstliches Pesto herstellen – als schmackhafter Brotaufstrich oder Pesto für Pasta. Probieren Sie auch mal ein typisch steirisches Wiener Schnitzel aus: Hierfür Kürbiskerne grob hacken und mit Mehl und Ei eine Marinade herstellen. Zu Krokant weiterverarbeitet findet die süße Mischung in Joghurt, Speiseeis oder als Topping für Crème brûlée oder Torten Verwendung. Gerieben lassen sie sich in Fein- und Kleingebäck verarbeiten und verleihen auch Cremes und Füllungen einen zarten Hauch von Kürbiskernen. Mit den grünen steirischen Kürbiskernen aus der VITAVEGGY-Linie erhalten Sie den reinsten Kürbiskerngeschmack in seiner feinsten Form. Da Kürbiskerne nicht zu den Nüssen zählen, bieten sie sich als perfekter Nussersatz für Allergiker*innen an.
Steirische Kürbiskerne Rezepte:
Glutenfreies Brot mit grünen Kürbiskernen
Zutaten: ( für 20 Scheiben ):
- 1 Würfel frische Hefe
- 1 TL Honig
- 300 g Buchweizenmehl
- 200 g Reismehl
- 100 g Steirische Kürbiskerne
- 5 g Leinsamen
- 4 EL Olivenöl
- 1 TL Essig
Zubereitung:
- Hefe, Honig und 500 ml warmes Wasser in eine Schüssel geben und beiseitestellen. Buchweizenmehl, Reismehl, Kürbiskerne, Leinsamen und Salz mischen. Mehlmischung zu der Hefe geben und mit einem Handrührgerät kneten. 2 EL Olivenöl und Essig hinzufügen und nochmals kneten.
- Den fertigen Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen und glattstreichen. Oberfläche mit einem scharfen Messer (der Länge nach) einkerben. Brotteig für circa 1 Stunde gehen lassen.
- Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Umluft, für circa 50 Minuten backen. Glutenfreies Brot aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.
- Die Scheiben schmecken mit Butter und Darbo-Konfitüre köstlich.
- Guten Appetit!
Kürbis-Kokos Suppe mit knackigen Kürbiskernen
Zutaten: ( für 2 Personen ):
- 1 Kürbis
- 1 Dose Kokosmilch
- 1 Zwiebel
- 2 cm Ingwer
- 1 Knoblauchzehe
- 0,5 TL Chilipulver
- 1 TL Curry
- 2 TL Gemüsebrühe
- Handvoll Kürbiskerne
- Steirisches Kürbiskernöl
Zubereitung:
- Kürbis waschen, halbieren, Kerne und Strunk entfernen – anschließend grob würfeln. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer schälen und würfeln. Zusammen mit Gewürzen und Kürbis in einen Topf geben.
- Mit Wasser aufgießen, bis die Masse bedeckt ist. Suppe für 20 Minuten köcheln lassen. Sobald das Gemüse weich ist, mit einem Pürierstab zu einer cremigen Suppe pürieren. Kokosmilch hinzufügen und erneut erwärmen.
- Kürbis-Kokos Suppe, mit Kürbiskernen und Öl toppen und servieren.
- Guten Appetit!
FAQ / Häufig gestellte Fragen:
- Sind Kürbiskerne gesund?
- Kürbiskerne sind sehr nährstoffreich, enthalten gesunde Fette, viel Eiweiß und bieten sich ideal als Snack an. Die dunkelgrünen Kerne sind zudem reich an Zink, Magnesium, Eisen und Selen. Ihnen wird nachgesagt, dass sie aufgrund ihrer antioxidativen Wirkung besonders wertvoll sind und sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken können.
- Wie viel Kürbiskerne pro Tag?
- Aufgrund des hohen Kaloriengehalts sollte der Verzehr von Kürbiskernen im Blick behalten werden. Die empfohlene Tagesration von Kürbiskernen liegt bei etwa 30 Gramm.
- Wofür sind steirische Kürbiskerne?
- Steirische Kürbiskerne bringen aufgrund ihres mild-nussigen Geschmacks ein besonderes Aroma in Suppen, Brote und Bowls. Auch zum Garnieren, als Crunch im Salat oder als Zutat in Müsli eignen sie sich perfekt. Weiterverarbeitet zu Butter, Pesto oder Panade können zahlreiche Gerichte aufgepeppt werden
- Woher kommen steirische Kürbiskerne?
- Das Allround-Talent wird aus dem steirischen Ölkürbis gewonnen. Der Steirische Ölkürbis stammt, wie der Name schon verrät, aus der Steiermark (Österreich). Auch im südlichen Burgenland und den angrenzenden Gebieten (Ungarn, Kroatien und Slowenien) werden sie kultiviert. Im Durchschnitt wiegt ein solcher Kürbis bis zu 10 Kilogramm und kann bis zu 1.000 Kürbiskerne enthalten. Diese werden nach dem Trocknen entweder verpackt und auf dem Markt angeboten oder zu Kürbiskernöl weiterverarbeitet.
- Sollten Kürbiskerne Bio sein?
- Beim Anbau von Bio-Kürbiskernen ist die Verwendung von chemisch-synthetischem Pflanzenschutz- und Düngemittel nicht erlaubt, was nicht nur die Arbeitssicherheit verbessert, sondern auch die Umwelt schont und für eine hohe Qualität sorgt. Um eine gleichmäßige Färbung der Kürbiskerne zu erhalten, werden sie beim konventionellen Anbau (nicht Bio) mit Schwefel gebleicht, was schädlich für unseren Körper sein kann.
- Wie nennt man die Steiermark noch?
- Im Volksmund wird die Steiermark auch als „Grüne Mark” und in der Tourismus-Branche als „Das Grüne Herz Österreichs” genannt. Der Grund dafür: Rund 61 Prozent der Bodenfläche sind bewaldet und ein weiteres Viertel wird von Wiesen, Weiden sowie Obst– und Weingärten eingenommen.
Nährwertangaben:
Portionsgröße | 100 Gramm |
---|---|
Energie (kJ) | 2443 kJ |
Energie (kcal) | 583 kcal |
Fett | 46,5 Gramm |
davon: | |
– Gesättigte Fettsäuren | 8,8 Gramm |
Kohlenhydrate | 2,8 Gramm |
davon: | |
– Zucker | 0,9 Gramm |
Eiweiß | 35,6 Gramm |
Salz | 0,2 Gramm |